Plakatieren.
Die sichtbarste Aufgabe im ganzen Wahlkampf. Wir fahren in Teams, du brauchst nichts mitzubringen außer festen Schuhen.
Vier Schritte.
- 1Eintragen
Stadt und ungefähre Verfügbarkeit genügen.
- 2Team und Treffpunkt
Du kommst in ein Team von zwei bis drei Leuten. Niemand fährt allein.
- 3Route abfahren
Die Standorte sind vorher festgelegt und auf einer Karte eingezeichnet. Ihr sucht nicht, ihr arbeitet ab.
- 4Abhaken
Jeder gehängte Standort wird gemeldet. Daraus entsteht die Karte, nach der später abgehängt wird.
Was gestellt wird
Plakate, Kabelbinder, Seitenschneider, Leiter, Warnwesten und die Route. Mitbringen musst du feste Schuhe, wetterfeste Jacke und, wenn du hast, eine Stirnlampe.
Vier Regeln.
Wahlwerbung im öffentlichen Raum ist erlaubt, aber die Kommune setzt die Bedingungen. Wer sie reißt, kostet den Landesverband Geld und im schlimmsten Fall die Erlaubnis.
- 1Sicht frei lassen
Nichts an oder unmittelbar neben Verkehrszeichen und Ampeln, nichts in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen, nichts, das Fußwege verengt. Wenn ein Plakat die Sicht auf ein Schild nimmt, hängt es falsch.
- 2Fremde Plakate bleiben hängen
Nicht überkleben, nicht abnehmen, nicht verdrehen. Auch nicht bei denen, die es bei uns tun. Wir dokumentieren stattdessen — ein Foto ist wirksamer als eine Retourkutsche.
- 3Nur an freigegebenen Trägern
Laternenmasten der Stadt ja, Ampelmasten nein, Privatgrundstücke nur mit Zustimmung des Eigentümers, Bäume nie.
- 4Abhängen gehört dazu
Nach der Wahl gilt eine Frist, innerhalb derer alles wieder weg sein muss. Was hängen bleibt, lässt die Stadt entfernen und stellt es uns in Rechnung. Wer hängt, hilft idealerweise auch beim Abhängen.
Ein Tap.
Der Knopf öffnet WhatsApp, die Nachricht steht schon drin. Wir antworten mit dem Konkreten: wann, wo, womit.
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